HSV Trias auf dem Weg zum Ironman Lanzarote und Mallorca


Wer sind wir: Thomas, Arne und Stephan mehr erfahrt ihr auf der Seite Über uns!

 

Unser Ziel: Den Ironman Lanzarote 2015 und den Ironman Mallorca 2016 zu finishen!

 

Mehr von uns, über uns und wie es dazu kommen konnte, erfahrt ihr ab jetzt immer aktuell auf dieser Seite. Unser Ziel ist es uns mit dieser Seite selbst zu motivieren :) und gleichzeitig möchten wir allen Interessierten die Gelegenheit geben, uns auf dem Weg zum unseren Ironmans zu begleiten.

 

In diesem Sinne wünschen wir allen viel Spaß beim lesen.

 

Eure Hamminkelner Trias!?


Und immer wieder Baldeney

Es war sportlich gesehen ein gemischtes Jahr, aber der Marathon um den Baldeneysee in Essen muss schon sein. Hier habe ich mein Marathon-Debüt gefeiert, damals zusammen mit Günther Johannes. Da war schon ein klar, hier laufe ich nochmal. Und nochmal, und nochmal... Dann war's 2014 schon das zwölfte Mal, zusammen mit Thomas Aus dem Spring. Hier wurde die Idee geboren, Ironman auf Lanzarote. 

Und wieder einmal unglaubliches Wetter, wie immer zum RWE-Marathon. Alles schon Routine. Parken in der Freiherr-vom-Stein-Strasse, direkt am Start, Unterlagen in der Turnhalle abholen und dann warten bis um 10, bis zum Start. Nochmal am Ufer entlang laufen, der See ist noch leer, der Frühnebel hängt noch drauf. 

Dann füllt sich das Startfeld, kein Vergleich mit anderen Marathons, Berlin, New York, Bangkok. Nein, der RWE-Marathon ist klein, die Strecke nicht sonderlich abgesperrt und doch, er hat was, er ist mir immer noch der liebste.

10:00, pünktlicher Startschuss, gut 2000 Läufer gehen auf die Strecke. Kurzer Strassenabschnitt, dann geht's auf die Uferstrecke, der Weg, auf dem sich sonst Spaziergänger, Inliner, Biker, etc. einfinden. Heute auch, der Weg ist breit genug. Du löst dich irgendwann von den Ballongruppen und findest deinen Rhythmus. Zuschauer klatschen und auf dem Weg nach Heisingen sind wie jedes Jahr die Combo-Gruppen und geben musikalisch richtig Gas. Den Ausleger der ersten Runde zurück, geht's wieder ans Ufer und weiter am See entlang. Und dann kommt das Panorama schlecht hin. Es ist 12 Uhr, die Sonne scheint und der See ist voller Segelboote, Segelschule oder einfach nur welche, die gemütlich vor sich hin schippern.

Vorbei an der Regatta-Stelle und das Ganze nochmal. Mittlerweile hat sich eine junge Athletin drangehängt, gleiches Tempo, gar nicht schlecht. Auf einmal geht's wieder an der Uferstrecke zurück zur Regatta. Immer wieder ein schöner Streckenabschnitt, die letzten 800m, enger Spalier, die Zuschauer sind gut drauf. Wieder ein Marathon mehr auf der Liste.

Auf jeden Fall nächstes Jahr wieder.

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Triathlon am laufenden Band - Borken muss sein

Es muss nicht immer eine Langdistanz sein. Nach dem Pech am Mirador del Rio geht auch mal eine Kurzdistanz. Und da ist Borken immer eine Reise wert. Mitten in der Natur im Münsterland liegt der Pröbstingsee, ein kleiner Badesee, der Ende August den Triathleten gehört. Seit 30 Jahren lädt Mecki Greven dazu ein, zu einem kleinen Triathlon, der über die Grenzen hinaus schon Tradition hat. Der Hamminkelner SV ist gut vertreten, auch ich bin immer gern dabei.

Auch hier heißt es früh anmelden. Ankunft auf dem Parkplatz, perfekte Wetterlage, Startunterlagen gibt's auf der großen Wiese, Rad einchecken und dann sich den geeigneten Platz suchen. Klar, die Räder des HSV stehen nebeneinander.

Hier musst Du schon organisiert sein, machst alles selbst. Dann kurzes Briefing, Startschuss und ab geht's auf die 2x300m schwimmen, sozusagen kraulen auf engstem Raum. Raus aus dem Wasser, Wechsel auf's Rad und ab durch die Lande. Kleiner feiner Rundkurs über 32km. Ja, sind alles etwas krumme Zahlen, aber wenn juckt's. Keine große Marke dahinter, ganz entspannt und familiär, Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter, oder umgekehrt.

Zurück zur Wiese, Laufschuhe an und dann die 7,5km in zwei Runden abreissen. Der ein oder andere Sprint, fertig ist die Kurzdistanz. Im Ziel noch handgelesene Elektronik, macht einfach Spass. Aber dann die großen Gespräche, wann und an welcher Stelle und warum diesmal nicht so gut oder gerade ideal. Jeder findet für sich den richtigen Grund, warum das Rennen heute so oder so ausgegangen ist. Siegerehrung mit Pokal, Urkunde und Geschenken. Dann geht's wieder heim.

Klein aber fein, hoffentlich noch ein paar Jahre.

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Petrus war nicht gut drauf

So schönes Wetter wir beim Ironman 70.3 in Wiesbaden hatten, so schlecht war es in Weilburg. Weit ist Weilburg von mir nicht entfernt, da hab ich gedacht, den nimmst Du noch mit, den Weilburgman. Nur olympische Distanz, das reicht. Morgens beim Aufstehen war schon klar, heute wird das nix mit Sonne. Die Sachen ins Auto und ab nach Weilburg, schön gelegen im Lahntal. Der check-in neben einem großen Parkplatz, geht schnell.

Gleich die erste Information, kein Neo, die Lahn hat 24°C. Das war vorstellbar, trotz Regen war die Luft kaum abgekühlt. Nach kurzer Wettkampfbesprechung ging‘s im Rolling-Start in die Lahn, einer der Flüsse, die fast keine Strömung haben. An den Bojen entlang 1500m mit einer Wende. Dann raus aus dem Wasser, Wechsel und rauf auf‘s Rad.

Mittlerweile hat es sich richtig eingeregnet. Die Strecke ist landschaftlich schön, der Asphalt ist gewöhnungsbedürftig. Zwei Runden sind zu fahren, eine ordentlich Steigung mitten drin, dann sind 50km absolviert. Du kommst durch Orten, die du noch nie gehört hast und wo das Ortseingangsschild und -ausgangsschild eins ist, naja, fast. Noch 5km bis zur Wechselzone. Ausgeschildert ist jetzt nichts mehr, hoffentlich bin ich hier richtig. Vor mir keiner, hinter mir keiner. es fühlt sich an, als hätte ich mich verfahren. Dann endlich, 200m vor der Wechselzone der entsprechende Hinweis. Bike abstellen, Laufschuhe an.

10km Laufen durch den Wald an der Lahn entlang, sehr schön. Ein Wendepunkt und dann Richtung Weilburg. Wir wurden vorgewarnt, vor den letzten 600m, die gehen knackig hoch. Der Empfang war gar nicht schlecht, für das Wetter. Kleine Verpflegung und endlich aus den nassen Klamotten raus. Zurück zum Auto, Sachen wieder einpacken, Heimreise. Kann ein schöner Triathlon sein, wenn‘s Wetter stimmt.

Bericht von Arne.


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Triathlon macht Freunde - Der Ironman 70.3 in Wiesbaden

Geschafft! Erfolgreich im Ziel
Geschafft! Erfolgreich im Ziel

Es war ein tolles Wochenende. Die letzte Wäsche von Sylt ist gelaufen, alles aufgeräumt, Kühlschrank aufgefüllt. HSV-ler sind im Anflug. Thomas hat den Virus auch in sich, der Ironman 70.3 in Wiesbaden steht auf dem Programm, und Petra ist mit dabei. Für kurz vor 11Uhr haben sich beide angekündigt und sind pünktlich wie die Maurer. Erstmal entspannt bei mir was trinken, dann geht‘s Richtung Kurhaus, Startunterlagen abholen. Ein wenig schlendern wir noch über die „Messe“, muss schon sein.

Nebenbei laufen die letzten Vorbereitungen für den großen Tag morgen, die letzten Absperrungen werden aufgebaut, der Zielteppich ausgelegt und festgenagelt.Ein wenig steigt die Anspannung, da hilft ein Stadtbummel. Das Wetter dafür ist perfekt, nicht zu warm und im Augenblick sind Sommerferien, dann ist es auch nicht so voll. Wir genießen selbst gemachte Limonade auf einem Balkon und sehen dem Treiben in der Fussgänger zu. Petra bleibt in der Stadt, während Thomas und ich uns zur Wettkampfbesprechung aufmachen. Die ist wie immer im Friedrich-Thiersch-Saal im Kurhaus, das ist mal ein Ambiente. Die 60 Minuten bringen nicht so viel Neuigkeiten. Schwimmen im Rauenheimer See, diesmal ein Rolling Start, dann auf‘s Rad durch den Taunus. 

Es geht mehr hoch als runter, aber wir sind die Strecke schon abgefahren. Zum Schluss das Laufen im Kurpark. Neue DTU-Regeln und sonstiges. Danach fahren wir nach Raunheim zum Bike-Check-In. Wie immer, gut organisiert. Helm dabei, Startnummer vorzeigen und zack ist das Bike an seinem Platz. Wir beide haben Glück, liegen nicht soweit auseinander. Dann nochmal einen Blick auf den See, wo ist der Start, wo kommen wir raus. Durch‘s Wechselzelt, den blauen Teppich ablaufen bis zur Mount-Line, alles fast schon Routine. Und über uns, alle zwei Minuten setzt ein Flieger zur Landung an, Frankfurt eben. Dann zurück nach Wiesbaden. Wir sammeln Pe vom shoppen ein und organisieren unsere eigene Pasta-Party. In der Altstadt ist fast jeder Platz besetzt, kein Wunder bei dem Wetter. Wird es morgen wieder so warm wie beim Ironman Frankfurt?

Am nächsten Tag reißt uns der Wecker zeitig aus den Träumen. Kurzer Blick auf's Wetter, es ist etwas kühler geworden, aber noch warm genug. Kleines Frühstück und dann mit dem Auto in die Stadt. Hier starten die Shuttle-Busse Richtung Raunheim. Petra muss etwas warten, erst dürfen nur die Athleten mit.

In Raunheim dann letzter Check, alles am Mann bzw. am Bike? Dann geht‘s Richtung Wassereinstieg, Petra ist mittlerweile da, letzte gute Wünsche, dann sind wir auf uns gestellt. Der Rolling-Start mag eine gute Idee sein, aber es dauert, bis man im Wasser ist, vielleicht ist es nur ungewohnt gegenüber dem Age-Grouper-Start, aber zum sortieren im Wasser nicht schlecht. Nach 1,4km ein kleiner Landgang, dann noch 500m, Wechselzone und ab auf‘s Bike. Auch bei meiner achten Teilnahme hier habe ich immer noch Respekt vor der Strecke. Erst ein flaches Stück, dann der Anstieg in Wicker. Danach werden Wiesbadens Vororte abgegrast, Wiesbaden kommt immer näher, aber damit auch der lange Anstieg der „Platte“. Kurz davor eine kleine Bergwertung, spar ich mir, ich bin kein Sprinter. 40km sind schon absolviert, dann liegt sie vor uns, die Platte. Schon so oft gefahren und doch immer wieder froh, wenn‘s geschafft ist. Jetzt die Runde um Idstein, dann die Platte wieder runter. Das ist für Thomas genau das Richtige, beim Training waren‘s noch 87km/h, jetzt sind schon 89km/h, mir reichen da 65km/h.

Schneller Wechsel in die Laufschuhe, dann geht‘s die vier Runden durch den Kurpark. Es läuft erstaunlich gut, aber ich bin auch nicht wirklich schnell. Dafür in Runde zwei Gespräch mit einem Athleten aus Dorsten, scheint ihm zu helfen und in Runde vier zieh ich noch einen Italiener mit, macht auch Laune. Thomas ist dieses Jahr einfach gut drauf, nach 5h43min40sec ist er im Ziel. Alle Achtung. Ich genieße etwas länger, 07h02min17sec stehen zum Schluss auf dem Display. Wir wollten es, wir konnten, wir haben es gemacht. Ironman macht Spass, mit so einem Freund wie Thomas noch mehr.

Zu Hause noch kurzes Ausruhen, dann machen sich Thomas und Pe wieder auf den Weg. Schade, schon wieder vorbei das Wochenende. In meinem Kopf hab ich schon die Olympische Distanz in Weilburg, in sieben Tagen. So ist das mit den Triathlon-Viren. Kannste nix machen.

Bericht und Bilder von Arne.


Insel geht - Insel muss

Sylt - einfach schön!
Sylt - einfach schön!

Trainingslager ist was Feines, das haben Lanzarote und Goch gezeigt. Vor dem Ironman 70.3 in Wiesbaden mach‘ ich mir noch mein eigenes Trainingslager. Dafür geht‘s auf „die Insel“. 10 Tage Sylt. Ja ja, ich weiß, zu der mondänen Gesellschaft, zur Schickimicki der Nordsee. Aber wer mal da, der weiß, dass das der kleinste Teil ist.

Also, wieder Sachen gepackt, in den ICE nach Düsseldorf und ab in den Flieger. Mal ohne eigenes Fahrrad. Eine Stunde Flug bei gutem Wetter, mit einer schönen Propeller-Maschine, schön, dass AirBerlin das auch hat. Dann nach Wenningstedt, Klamotten in die Wohnung und erstmal Fahrrad ausleihen. Schönes Fitness-Bike. Dann nach Westerland. Ich liebe Milchreis mit Zimt und Zucker und heute ist ja noch Trainingsfrei. In der Sonne sitzen und den Plan für die nächsten Tage ausarbeiten. 

In Erinnerung an Lanzarote geht‘s morgens um 7 Uhr zum Schwimmen, in der Nordsee. Das Wasser liegt ungewöhnlich ruhig und ist schön zum schwimmen. Die ein oder andere Qualle gesellt sich bei Ostwind dazu. Danach Frühstück, selbst gemacht auf der Terrasse. Da kommt Lanzarote wieder in den Kopf, nee, für Spiegelei hab ich keine Muße. Dann ein wenig am Schreibtisch sitzen, ein bisschen Schreibkram. Dann geht‘s auf‘s Rad. Von Wenningstedt nach List, mitten durch die Heide, mal keine Lavafelder. Von List dann zum berühmten Ellenbogen, das zieht sich und der Wind ist nicht gerade schwach. Kurze Pause am nördlichsten Punkt Deutschlands, den man mit dem Bike erreichen kann. Dann zurück bis Rantum, Kleinigkeit essen und nach Wenningstedt. 75km stehen zum Schluss auf dem Tacho. Der Wind hat nachgelassen und die Sonne scheint, also noch ein bisschen im Strandkorb liegen. Abends geht‘s dann zu Gosch. Hier ist immer die Hölle los. Aber das Essen ist lecker, Thainudeln mit Garnelen.

Dann kommen Tage mit Laufeinheiten. Die Landschaft ist dafür perfekt, der Wind etwas steif und zwischendurch meldet sich die ein oder andere Wolke, vorbei am Leuchtturm von Kampen. Aber auch die andere Richtung am Watt entlang Richtung Keitum und dann über Westerland zurück. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. In Keitum sind gerade die German Open im Polo und wer manch einer läßt in den Pausen seinem Lamborghini oder anderen Boliden freien Lauf, man gönnt sich ja sonst nix. Nachmittags belohne ich mich dann in der Kupferkanne mit Kaffee, dazu selbst gemachten Nusskuchen und den Blick auf‘s Watt. Abends kommt dann auf der Westseite Kitsch pur, gegen halb zehn versinkt die Sonne im Meer. Wer braucht dann schon Capri?

Bei der zweiten Radrunde geht‘s wieder bis List, dann ganz in den Süden nach Hörnum. Hier ist die Welt anders, keine Porsche, kein besonderer Schmuck. Auf dem Rückweg mache ich Halt in der Sansibar. Einmal Herbert Seckler besuchen muss schon sein, immer wieder nett und lecker, der Rest ist wie Kino. Mit dem Rad geht‘s dann zurück. Die Tage vergehen wie im Flug, hier lagen Training und Erholung eng nebeneinander. Die Dash-8 von AirBerlin bringt mich sicher nach Düsseldorf zurück, dann in den ICE und zack bin ich wieder zu Hause.

Ich freu mich schon auf morgen, dann kommen Thomas und Pe adS, der Ironman 70.3 ist nur noch 48 Stunden entfernt.

Bericht und Bilder von Arne.